Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
 Universitätsmedizin Leipzig

Spezialambulanz für Störungen der sexuellen Reifung

Abteilung Pädiatrische Endokrinologie:

Terminvereinbarung:
über Leitstelle der Poliklinik 0341 97 26 242

Ort: Poliklinik

Kurzbeschreibung:
In der Sprechstunde werden Patienten mit vorzeitiger oder verzögerter Pubertät und mit intersexuellen Organfehlbildungen betreut. Die Ursachen werden umfassend abgeklärt und gegebenenfalls Behandlungen zur Beeinflussung der Pubertät eingeleitet. Da Persönlichkeitsentwicklung wesentlich von Reifungsstörungen im sexuellen Bereich beeinflusst ist, hat die Beratung der Patienten und ihrer Familien einen hohen Stellenwert. Die Behandlungsergebnisse werden fortlaufend ausgewertet und zum Vorteil später kommender Patienten angewandt.

Diagnosen der betreuten Kinder und Jugendlichen:
Angeborenes Adrenogenitales Syndrom
Pubertas praecox
Pseudopubertas praecox
Prämature Thelarche
Pubertas tarda
Hypogonadismus, Gonadeninsuffizienz, Kallmann-Syndrom, Klinefelter-Syndrom
Intersexualität, Androgenresistenz, 5-alpha-Reduktasemangel (Pseudohermaphrodismus masculinus, XY-Frauen)
Marfan-Syndrom und andere Formen von Hochwuchs

Ziele:
Die Art der Störungen ermöglicht eine nahezu ausschließlich ambulante Betreuung. In Einzelfällen sind zu diagnostischen Untersuchungen oder therapeutischen Maßnahmen kurze stationäre Aufenthalte (endokrinologische Funktionsdiagnostik, kinderchirurgische Klinik) erforderlich. Ausdrücklicher Wert wird auf die Zusammenarbeit mit den Hausärzten gelegt, die regelmäßig nach den Patientenvorstellungen Berichte über die Beurteilungen und Empfehlungen erhalten.
Diese Spezialambulanz ist in die Abteilung Endokrinologie und Auxologie der Klinik eingegliedert und kann Patienten der anderen beiden Spezialsprechstunden mitbetreuen.

Zusammenarbeit mit:

  • Kinderchirurgische Klinik der Universität Leipzig, Professor Dr. J. Bennek, Professor Dr. K. Rothe
  • Auxologische Tagesklinik F1 und Ambulanz für Wachstumsstörungen
  • Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen
 
Letzte Änderung: 12.07.2011, 15:32 Uhr
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